Frau in Küche © M.Dörr & M.Frommherz - stock.adobe.com

Liebe Leserin, lieber Leser,

Menschen mit Behinderungen sollen selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sein – als Nachbarn, Freunde, Kollegen. Nichts anderes bedeutet Inklusion. Das heißt: Weg von Großeinrichtungen, hin zu dezentralen inklusiven Wohn- und Beschäftigungsangeboten in der Gemeinde.

Der Inklusionsgedanke schlägt sich auch in den Förderrichtlinien von 2013 nieder: Das Land Baden-Württemberg stellt für innovative und inklusive Wohn- und Beschäftigungsprojekte eine erhöhte Förderung von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bereit. Dieser erhöhte Zuschuss soll Ansporn sein, neue Ideen zu erproben – auch mit dem Risiko, vielleicht zu scheitern. Daraus lässt sich lernen. Für die innovativen inklusiven Projekte gilt „Nicht ohne uns über uns“. Es geht also um eine durchgängige Beteiligung der Menschen mit Behinderung: von der Konzeptionsentwicklung des Projekts über Entscheidungs- bis hin zu Umsetzungsprozessen.

Ein interessanter Aspekt wird die Entwicklung der geförderten Projekte sein und die Frage, wie man auch in Zukunft neue Impulse setzen kann. In dieser Broschüre finden Sie ganz unterschiedliche innovative Ansätze bei Wohn- und Beschäftigungsangeboten der Behindertenhilfe. Dass der KVJS diese Publikation nun zum zweiten Mal aktualisiert und erweitert, zeigt dass die Ideen nicht ausgehen. Lassen Sie sich inspirieren! Wenn Sie ein eigenes Projekt auf die Beine stellen wollen, unterstützt der KVJS Sie gern!

Landrat Gerhard Bauer 
Verbandsvorsitzender

und

Kristin Schwarz
Verbandsdirektorin